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Berger Picard

Berger Picard

Der strubbelige Überlebenskünstler aus der Picardie — große Ohren, spitzbübische Brauen, das Herz eines alten Soldaten.

Auf einen Blick: Der Berger Picard ist ein mittelgroßer bis großer (23–32 kg) französischer Hütehund: athletisch, sensibel und liebenswert strubbelig. Er passt zu aktiven Haltern, für die Training ein Gespräch ist, braucht eine Stunde Arbeit am Tag — und sein rustikales Fell verlangt erstaunlich wenig: Einmal im Monat bürsten reicht.

Eckdaten

GrößeMittelgroß bis groß · 55–65 cm
Gewicht23–32 kg
Lebenserwartung12–13 Jahre
EnergieHoch — 60+ min/Tag
HaarenGering, mit saisonalen Spitzen
FellRaues, zerzaustes Doppelfell · Falb, Gestromt
GruppeHütehund · FCI №176 / AKC

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Hütetrieb

Wesen

Gezüchtet, um Schafe über das offene Farmland Nordfrankreichs zu treiben, ist der Picard energiegeladen, aufmerksam und schnell — aber mit einer Feinfühligkeit, die Hirten schätzten: Er liest die Stimmung seines Menschen und schmollt bei harscher Behandlung. Erwarte einen geistreichen, leicht sturen Gefährten, der für jemanden, dem er vertraut, brillant arbeitet — und für jemanden, dem er nicht vertraut, gar nicht.

BreedQuest-Zensus: Der Berger Picard wurde zweimal fast ausgelöscht — beide Weltkriege tobten über seine Heimatfelder in der Picardie, und die Rasse überlebte nur dank einer Handvoll Hofhunde.

Gewohnheiten & Marotten

Die hochgezogene Braue

Diese drahtigen Brauen telegrafieren jede Meinung — und ein Picard hat viele.

Selektives Hören

Er hat dich gehört; er wägt nur gerade ab, ob die Bitte Sinn ergibt.

Ohren-Semaphor

Die riesigen Stehohren verfolgen jedes Geräusch auf dem Grundstück, oft unabhängig voneinander.

Klett auf Distanz

Er behält dich gern aus ein paar Metern Entfernung im Blick — beaufsichtigend, ganz der Hütehund.

Pflege

BewegungEine Stunde täglich Laufen, Wandern oder Hütespiele — ein gelangweilter Picard erfindet eigene Projekte.
TrainingKurze, fröhliche, abwechslungsreiche Einheiten; grobe Methoden lassen diese sensible Rasse dichtmachen.
FellpflegeErfrischend anspruchslos — einmal im Monat durchbürsten und gelegentlich von Hand zupfen, kein Schneiden.
SozialisierungVon Natur aus reserviert gegenüber Fremden — breite frühe Erfahrungen verhindern, dass daraus Scheu wird.

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Häufige Fragen

Sind Berger Picards selten?

Ja — selbst in Frankreich gibt es nur wenige Tausend. Rechne mit einer Warteliste und mit Züchtern, die dich genauso gründlich interviewen wie du sie.

Sind Berger Picards leicht zu erziehen?

Sie sind klug und arbeitswillig, aber eigenständig — gezüchtet, um im Feld selbst zu entscheiden. Positives, abwechslungsreiches Training funktioniert; stures Wiederholen langweilt sie direkt in den Unfug hinein.

Haaren Berger Picards stark?

Den größten Teil des Jahres wenig, mehr im Frühjahr und Herbst. Das raue Fell braucht kein Schneiden und weist Schmutz erstaunlich gut ab.

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