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Maremma Sheepdog

Maremma Sheepdog

Ein 2.000 Jahre alter Wolfsschreck in Weiß — er bewacht die Herde, er treibt sie nicht.

Auf einen Blick: Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund ist ein großer (30–45 kg) italienischer Herdenschutzhund, gezüchtet, um bei den Schafen zu leben und Wölfe zu vertreiben. Er bindet sich eng an seine Familie, mit der er sanft bleibt, und misstraut allen anderen; er patrouilliert und bellt nachts und braucht Platz, eine Aufgabe und sichere Zäune. Wenig geeignet für Wohnungen oder für alle, die einen einfachen, gehorsamen ersten Hund suchen.

Eckdaten

GrößeGroß · 60–73 cm
Gewicht30–45 kg
Lebenserwartung11–13 Jahre
EnergieMäßig — gleichmäßiges Patrouillieren, keine Sprints
HaarenSaisonal — starker Fellwechsel im Frühjahr und Herbst
FellLang, hart, wetterfest · reinweiß
GruppeHütehund · Herdenschutzhund (FCI №201)

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Problemlösung

Wesen

Seit über zweitausend Jahren arbeitet der Maremmano in den Marschen der Toskana und den Bergen der Abruzzen, allein mit der Herde und selbst dafür zuständig, zu entscheiden, wann eine Bedrohung echt ist. Diese Eigenständigkeit ist die Rasse, kein Trainingsmangel: Er wägt Situationen ab, ignoriert Kommandos, mit denen er nicht einverstanden ist, und folgt dem Instinkt vor dem Gehorsam. Mit seinen Menschen ist er ruhig und anhänglich; mit Fremden zurückhaltend und wachsam, und nachts geht er die Grenze ab und bellt, was sie überschreitet.

BreedQuest-Zensus: Gezüchtet, um Wölfen zu begegnen, erreicht ein ausgewachsener Maremmano bis zu 73 cm Schulterhöhe und bis zu 45 kg.

Gewohnheiten & Marotten

Nachtstreife

Der Wächter übernimmt die Nachtschicht, zieht die Grenze entlang und meldet jedes Geräusch, dessen Herkunft er nicht einordnen kann.

Erst die Stimme

Seine erste Verteidigung ist Lautstärke: ein tiefes, weit tragendes Bellen, das den Räuber warnen und auf Abstand halten soll, bevor er näher kommt.

Auf Abstand

Neue Leute werden erfasst, beobachtet und höflich auf Distanz gehalten, bis der Hund entscheidet, dass sie dazugehören.

Herde statt Apport

Er bleibt bei seinen Schützlingen und bewacht sie, statt sie zu jagen oder zu treiben — die Arbeit ist Präsenz, nicht Bewegung.

Pflege

Platz und ZäuneDas ist ein Hund für Land mit sicherem Perimeter; ohne Grenze dehnt er seine Streife auf die ganze Nachbarschaft aus.
Eine echte AufgabeVieh, Grund oder Familie zu bewachen gibt dem Instinkt ein Ventil; ohne etwas zu bewachen erfindet er sich Arbeit, die dir nicht gefällt.
FellDas lange, harte weiße Fell ist die meiste Zeit des Jahres pflegeleicht und haart dann im Frühjahr und Herbst stark aus — während des Fellwechsels täglich bürsten.
Kein AnfängerhundEr gehorcht nicht um des Gehorchens willen und passt nicht in eine Wohnung; er braucht einen Halter, der einen eigenständigen Wächter respektiert.

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Häufige Fragen

Ist der Maremmano ein Hütehund?

Nein: Er bewacht die Herde, statt sie zu bewegen. Hütehunde sammeln und treiben die Schafe; der Maremmano lebt unter ihnen und vertreibt Räuber.

Ist der Maremmano ein guter Familienhund?

Er ist treu und sanft zu seiner Familie, aber er ist zuerst ein Wächter: territorial, misstrauisch gegenüber Fremden und nachts laut. Er braucht Platz, sichere Zäune und einen Halter, der einen Arbeitswächter will, keinen bequemen Begleiter.

Bellt der Maremmano viel?

Ja, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Bellen ist die Art der Rasse, Bedrohungen fernzuhalten; nächtlicher Lärm gehört also dazu — bedenkenswert, wenn du nahe Nachbarn hast.

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