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Pekingese

Pekingese

Ein Löwe im Miniaturformat — der Ärmelhund des Kaisers, seines Rangs nach wie vor völlig sicher.

Auf einen Blick: Der Pekinese ist ein Zwerghund (3–6 kg) aus den chinesischen Kaiserhöfen: würdevoll, eigenständig und unter der Löwenmähne still anhänglich. Ruhige Haushalte passen am besten — er braucht wenig Auslauf, echte Fellpflege und Respekt für seine Meinungen wie für seine flache Schnauze.

Eckdaten

GrößeToy · 15–23 cm
Gewicht3–6 kg
Lebenserwartung12–14 Jahre
EnergieNiedrig — kurze, gemütliche Spaziergänge
HaarenMittel–stark, saisonal
FellLanges Fell mit Unterwolle und Mähne · viele Farben, oft mit schwarzer Maske
GruppeToy · FCI №207 / AKC

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Unabhängigkeit

Wesen

Jahrhundertelang am chinesischen Hof zu nichts anderem gezüchtet, als prachtvoll zu sein, ist der Pekinese selbstsicher, loyal zu den Seinen und auf eine fast prinzipientreue Art stur. Zuneigung gibt es streng nach eigenem Zeitplan — weniger Haustier als kleiner Aristokrat mit Wohnrecht.

BreedQuest-Zensus: Als britische Truppen 1860 den Sommerpalast in Peking plünderten, wurden fünf Pekinesen mit nach England gebracht — einer wurde Queen Victoria geschenkt und erhielt den Namen Looty.

Gewohnheiten & Marotten

Der rollende Marsch

Dieser langsame, schulterschwingende Gang ist angezüchtet — ein Pekinese beeilt sich für niemanden.

Selektives Gehör

Er hat dich einwandfrei gehört; er prüft nur gerade, ob die Bitte angemessen ist.

Immer zur kühlsten Kachel

Dickes Fell und flache Schnauze — er findet zuverlässig den kältesten Fußboden in jedem Raum.

Schoß nur mit Termin

Zuneigung wird gewährt, nicht eingefordert — verdien sie dir, und die Loyalität sitzt tief.

Pflege

GesundheitDie flache Schnauze macht Hitze, Schwüle und Anstrengung zu echten Gefahren — geh in den kühlen Tagesstunden und schütze die vorstehenden Augen.
PflegeBürste Mähne und Behang jeden Tag oder jeden zweiten, und halte die Gesichtsfalten sauber und trocken.
BewegungKurze, gemächliche Runden und Spiel in der Wohnung reichen völlig; vermeide Treppenmarathons und heiße Nachmittage.
TrainingGeduldig, belohnungsbasiert und kurz — diese Rasse kooperiert, wenn sie überzeugt ist, nie auf Befehl.

Wie viel Futter braucht ein Pekingese? →

Häufige Fragen

Haben Pekinesen Atemprobleme?

Viele ja — die flache Schnauze bringt Schnarchen, Hitzeempfindlichkeit und bei manchen Hunden echte Atemwegsprobleme mit sich. Wähle Züchter, die auf offene Nasenlöcher und freie Atmung achten, und geh mit Hitze vorsichtig um.

Sind Pekinesen gut mit Kindern?

Am besten mit ruhigen, älteren Kindern, die seine Würde respektieren. Grobes Anfassen duldet er nicht, und die vorstehenden Augen machen unachtsames Spielen für den Hund wirklich riskant.

Wie viel Pflege braucht ein Pekinese?

Gründliches Bürsten jeden Tag oder jeden zweiten, dazu regelmäßig Gesichtsfalten, Ohren und Hosen kontrollieren. Viele Halter lassen das Fell kürzer scheren, um den Aufwand zu senken.

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