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Tibetan Spaniel

Tibetan Spaniel

Der kleine Löwe des Klosters — ein Wachposten im Schoßformat mit der Seele einer Katze.

Auf einen Blick: Der Tibet-Spaniel ist ein kleiner (4–7 kg) Begleithund: aufgeweckt, anhänglich und angenehm eigenständig, mit seidiger Mähne und einer Vorliebe für hohe Aussichtspunkte. Er passt in Haushalte mit Gesellschaft und Fensterbänken; über wöchentliches Bürsten und eine tägliche Runde hinaus ist die Pflege leicht.

Eckdaten

GrößeKlein · ~25 cm
Gewicht4–7 kg
Lebenserwartung12–15 Jahre
EnergieMäßig — kurze Spaziergänge + Spiel
HaarenMäßig, saisonal
FellSeidiges Doppelfell · alle Farben, Gold häufig
GruppeGesellschaftshund · FCI №231 / AKC

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Unabhängigkeit

Wesen

Als wachsamer Gefährte in Himalaya-Klöstern gezüchtet — Alarm schlagen von den Mauern, während die Mastiffs die Vollstreckung übernahmen — ist der Tibbie aufmerksam, selbstsicher und ergeben, ohne zu klammern. Erwarte einen Hund, der sich das höchste Kissen im Raum aussucht, die Straße im Blick behält und Zuneigung nach eigenem, großzügigem Zeitplan verteilt.

BreedQuest-Zensus: Jahrhundertelang saßen Tibet-Spaniels als Ausguck auf Klostermauern und bellten zu den Mastiffs hinunter, wenn sich Fremde näherten — ein Job, den sie heute von deiner Sofalehne aus erledigen.

Gewohnheiten & Marotten

Sucht die Anhöhe

Sofalehnen und Fensterbänke sind offizielle Beobachtungsposten; Höhe ist Geborgenheit.

Katzenmodus

Putzt sich die Pfoten, ignoriert Kommandos, die unter seiner Würde sind, und döst im Sonnenfleck.

Die Durchsage

Besucher werden vom Posten aus gemeldet — und dann an der Tür persönlich überprüft.

Klette, aber mit Würde

Folgt dir von Zimmer zu Zimmer und legt sich dann in deine Nähe statt auf dich — meistens.

Pflege

BewegungEin paar kurze Spaziergänge plus Spiel drinnen reichen — das ist ein Gefährte, kein Athlet.
FellpflegeDas seidige Fell wöchentlich bürsten, etwas öfter, wenn der saisonale Fellwechsel kommt.
UnternehmenGezüchtet für das Leben unter Mönchen, kommt er mit langen einsamen Tagen schlecht zurecht.
TrainingHalte die Einheiten kurz, herzlich und lohnend — Tibbies kooperieren, sie gehorchen nicht.

Wie viel Futter braucht ein Tibetan? →

Häufige Fragen

Ist der Tibet-Spaniel überhaupt ein Spaniel?

Nein — er hat keinerlei Jagdspaniel-Vorfahren; europäische Besucher benannten ihn schlicht nach den Toy-Spaniels, denen er ähnelte. Er ist eine uralte Begleit- und Wachhundrasse.

Sind Tibet-Spaniels gute Wohnungshunde?

Ausgezeichnete, sofern sie Gesellschaft und einen täglichen Ausflug bekommen. Hauptanforderung ist ein Fensterplatz, von dem aus sich die Straße überwachen lässt.

Bellen Tibet-Spaniels viel?

Sie melden gern — Ankünfte anzukündigen ist ihr angestammter Job — aber sie kläffen nicht gedankenlos. Sobald der Haushalt informiert ist, geben sie Ruhe.

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