BreedQuestRassenHütehundeWhite Swiss Shepherd
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White Swiss Shepherd

White Swiss Shepherd

Ein Deutscher Schäferhund in Weiß, nur ein paar Töne leiser.

Auf einen Blick: Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein mittelgroßer bis großer Hütehund (25–40 kg) aus den Linien des Deutschen Schäferhundes, die ein reinweißes Fell tragen. Die Farbe wurde vor rund hundert Jahren aus dem deutschen Standard gestrichen, überlebte in Nordamerika und kam über die Schweiz zurück nach Europa: 1991 öffnete das Schweizer Zuchtbuch, 2002 erkannte die FCI die Rasse an, mit dem FCI-Standard Nr. 347. Verstand und Arbeitswillen des Schäferhundes hat er behalten, nur läuft er weicher: aufmerksam, schnell im Lernen, eng an seinen Menschen, und Fremde beobachtet er lieber, als sie zu stellen. Der Preis dafür sind Haare — ein dichtes weißes Doppelfell, das an jedem Tag des Jahres haart.

Eckdaten

GrößeGroß · 55–66 cm
Gewicht25–40 kg
Lebenserwartung12–14 Jahre
EnergieHoch — tägliche Bewegung plus Arbeit für den Kopf
HaarenStark — das ganze Jahr, mit zwei kräftigen Fellwechseln
FellDichtes Doppelfell, mittellang oder lang · immer reinweiß
GruppeHütehunde · Schäferhunde (FCI-Standard Nr. 347, Gruppe 1)
HerkunftSchweiz

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Problemlösung

Wesen

Der Weiße Schweizer Schäferhund ist wachsam, gelehrig und eng an seiner Familie, mit der Arbeitsintelligenz seiner deutschen Vorfahren und einem spürbar sanfteren Wesen. Er liest seine Menschen ständig und lernt schnell; das macht ihn zu einem starken Kandidaten für Obedience, Agility, Fährtenarbeit und Assistenzaufgaben. Fremden gegenüber hält er sich zurück und beobachtet, statt sich vorzudrängen — diese Reserviertheit ist rassetypisch, und eine frühe Sozialisierung verhindert, dass sie in Scheu kippt. Ignorieren verträgt er schlecht: Ein gelangweilter sucht sich eigene Projekte, und zwar hörbar.

BreedQuest-Zensus: Seit 1991 im Schweizer Zuchtbuch und als „Weisser Schweizer Schäferhund“ im FCI-Standard Nr. 347, Gruppe 1 geführt, mit Zuchtpopulationen in fast ganz Europa.

Gewohnheiten & Marotten

Dein weißer Schatten

Er folgt seinem Menschen von Zimmer zu Zimmer und legt sich dorthin, wo er den Haushalt im Blick hat — Hütehunde behalten gern die Aufsicht.

Redet bei der Arbeit

Aufregung, Besuch und ungenutzte Energie kommen bei ihm über die Stimme raus. Training lenkt das in Bahnen; ganz abstellen lässt es sich nicht.

Schnee in der Wohnung

Die weiße Unterwolle geht zweimal im Jahr in ganzen Wolken ab, und ein bisschen an jedem einzelnen Tag dazwischen.

Erst die Lage lesen

An der Tür beobachtet er den Neuankömmling und sieht zu seinem Menschen, bevor er sich entscheidet — Zurückhaltung, keine Angst und keine Aggression.

Pflege

BewegungEine Stunde am Tag oder mehr, mit Training oder Nasenarbeit dazwischen. Ein Schäferhund, der nur spazieren war, ist erst halb ausgelastet.
FellpflegeBürste ihn mehrmals pro Woche, während der beiden großen Fellwechsel täglich. Baden ist selten nötig — das weiße Fell stößt Schmutz von allein ab.
TrainingEr lernt schnell und behält, was er gelernt hat, ob es dir passt oder nicht. Halte die Einheiten kurz, arbeite mit Belohnung und bleib vom Welpenalter an konsequent.
GesundheitAchte auf Zuchtlinien, die auf Hüft- und Ellbogendysplasie untersucht sind, wie beim Deutschen Schäferhund; in manchen Linien tritt degenerative Myelopathie auf.

Wie viel Futter braucht ein White Swiss Shepherd? →

Häufige Fragen

Ist ein Weißer Schweizer Schäferhund einfach ein weißer Deutscher Schäferhund?

Gleiche Wurzel, andere Rasse. Weiße Hunde wurden in den 1930ern aus dem Standard des Deutschen Schäferhundes gestrichen; die Farbe überlebte in Nordamerika, und die Schweiz baute daraus eine eigene Rasse — Zuchtbuch 1991, FCI-Standard Nr. 347 im Jahr 2002. Neben der Farbe wurde dabei auf ein ruhigeres, weicheres Wesen gezüchtet als beim heutigen Deutschen Schäferhund aus der Arbeitslinie.

Sind sie gute Familienhunde?

Ja — für Familien mit Zeit. Sie sind sanft zu den Kindern, mit denen sie leben, hängen tief an ihren Menschen und sind am glücklichsten mitten im Alltag. Sie brauchen echte Bewegung, Training und Gesellschaft; allein gelassen und unbeschäftigt werden sie laut und zerstörerisch.

Wie stark haaren sie?

Stark. Das dichte weiße Doppelfell verliert jeden Tag Haare und geht zweimal im Jahr in schweren Wellen ab. Mehrmals Bürsten pro Woche ist das Minimum, und weiße Haare auf dunkler Kleidung gehören zum Paket.

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