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American Akita

American Akita

Der Akita, der Japan verließ und als doppelt so viel Hund zurückkam.

Auf einen Blick: Der American Akita ist ein schwerer Spitz mit Bärenkopf (32–59 kg) und stammt von den großen Arbeits-Akitas ab, die amerikanische Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg aus Japan mit nach Hause brachten. Während japanische Züchter ihren Nationalhund zurück zum leichteren, rot-weißen Fuchstyp führten, behielt die amerikanische Linie die Masse, die schwarze Maske und die ganze Farbpalette — gestromt, gescheckt, alles. 1999 trennte die FCI die beiden Linien und gab dieser den Standard Nr. 344, zunächst unter dem Namen Großer Japanischer Hund; seit 2006 heißt die Rasse American Akita. Er ist ein ruhiger, selbstsicherer Wächter: der eigenen Familie treu ergeben, allen anderen gegenüber gleichgültig — und kein Hund für Anfänger.

Eckdaten

GrößeGroß · 61–71 cm
Gewicht32–59 kg
Lebenserwartung10–13 Jahre
EnergieMittel — tägliche Spaziergänge, keine Marathons
HaarenStark in Schüben — zweimal im Jahr fliegt die Unterwolle
FellDichtes Doppelfell · alle Farben, meist mit schwarzer Maske
GruppeGebrauchshunde · Asiatische Spitze (FCI-Standard Nr. 344, Gruppe 5)
HerkunftUnited States, from Japanese lines

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Problemlösung

Wesen

Der American Akita ist ruhig, selbstsicher und territorial — ein Wächter von Natur aus, nicht durch Training. In seiner Familie ist er treu und überraschend verspielt; Fremden gegenüber bleibt er reserviert und wachsam, und er bellt selten ohne Grund. Er denkt selbst, was in der Hundeschule schnell wie Sturheit aussieht, und mit Artgenossen desselben Geschlechts hat er wenig Geduld. Konsequente, faire Führung und breite Sozialisierung vom Welpenalter an sorgen dafür, dass all diese Kraft gutmütig bleibt.

BreedQuest-Zensus: 1999 von der FCI anerkannt und seither unter dem FCI-Standard Nr. 344, Gruppe 5 geführt, nachdem die amerikanische und die japanische Akita-Linie offiziell in zwei eigene Rassen getrennt wurden.

Gewohnheiten & Marotten

Der stille Typ

Er beobachtet die Straße von seinem Platz am Fenster und sagt nichts — bis wirklich etwas zu sagen ist.

Eine Familie, das ganze Herz

Zuneigung gibt es nur für den engsten Kreis. Besuch bekommt höfliche Duldung, der Paketbote einen langen Blick.

Katze im Hundepelz

Er putzt sich selbst, hält sich sauber und nimmt würdeloses Anfassen übel — Halter vergleichen ihn gern mit einer sehr großen Katze.

Sucht sich seine Freunde aus

Gleichgeschlechtliche Hunde gelten als Rivalen, bis das Gegenteil bewiesen ist; frühe, gut begleitete Begegnungen entscheiden, wie groß sein Kreis wird.

Pflege

SozialisierungFang im Welpenalter an und hör nicht auf: Menschen, Hunde, Orte. Ein so kräftiger Wächter muss früh lernen, was zum ganz normalen Alltag gehört.
BewegungEin bis zwei lange Spaziergänge am Tag und etwas für den Kopf. Er patrouilliert lieber durch den Garten, als eine Stunde einem Ball hinterherzujagen.
FellpflegeBürste ihn den größten Teil des Jahres einmal pro Woche, täglich, wenn die Unterwolle geht. Getrimmt werden muss das Fell nicht.
GesundheitAchte auf Linien, die auf Hüftdysplasie und Augenkrankheiten untersucht sind; die Rasse trägt außerdem ein bekanntes Risiko für Autoimmunerkrankungen der Haut und Magendrehung.

Wie viel Futter braucht ein American? →

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem American Akita und einem Akita?

Ein Vorfahre, zwei Rassen — seit die FCI sie 1999 getrennt hat. Der Japanische Akita ist leichter und fuchsähnlicher, erlaubt sind nur Rot, Sesam, Gestromt und Weiß mit Urajiro-Abzeichen; der American Akita ist schwerer, breiter im Kopf, trägt meist eine schwarze Maske und kommt in allen Farben vor, Schecken eingeschlossen. Im Wesen unterscheiden sich beide weniger als im Aussehen — unabhängige Wächter sind sie alle zwei.

Sind American Akitas gefährlich?

Sie sind kräftige, territoriale Hunde mit ausgeprägtem Schutzinstinkt und wenig Geduld für gleichgeschlechtliche Artgenossen — in den falschen Händen ist das ein echtes Risiko. Gut gezüchtet, gut sozialisiert und gut geführt sind sie ruhige, verlässliche Begleiter. Sie gehören in erfahrene Hände, und in manchen Ländern ist die Haltung reglementiert — informiere dich vorab über die Regeln vor Ort.

Vertragen sie sich mit Kindern?

Mit den Kindern der eigenen Familie meist geduldig und beschützend, vor allem, wenn sie zusammen aufwachsen. Sie sind groß, stark und nehmen grobes Anfassen übel — Haushalte mit kleinen Kindern brauchen Aufsicht und Kinder, die mit Hunden umgehen können. Das Toben von Besuchskindern kann er als Bedrohung missverstehen; begleite solche Begegnungen.

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