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Sicilian Mastiff

Sicilian Mastiff

Der Hof- und Herdenwächter Siziliens — athletisch, eigenständig, ernst auf seinem Grund.

Auf einen Blick: Der Mastino Siciliano, oder Cane di Mannara, ist ein rustikaler Arbeitsmolosser aus dem ländlichen Sizilien, lange von Bauern und Hirten gehalten, um Rinder, Besitz und Herden zu bewachen. Es ist eine erst kürzlich anerkannte einheimische Rasse: Die ENCI hat sie in ihr Ergänzungsregister (RSR) eingetragen, mit einem offiziellen Standard unter der FCI-Klassifikation 903, Gruppe 2, auch wenn ausführliche veröffentlichte Daten noch begrenzt sind. Mittelgroß bis groß und athletisch — etwa 58–70 cm und 30–45 kg, auch wenn die Werte nicht fest fixiert sind — ist er leichter und weniger faltig als der Mastino Napoletano, mit kurzem Fell in Gestromt, Falb oder Schwarz und einem starken, breiten Kopf. Er bindet sich eng an seine eigene Familie und sein Vieh, ist aber Fremden gegenüber misstrauisch und denkt selbst, statt aus Gehorsam zu arbeiten.

Eckdaten

GrößeMittelgroß bis groß · ~58–70 cm (nicht streng standardisiert)
Gewicht~30–45 kg (ungefähr)
LebenserwartungEtwa 10–12 Jahre (begrenzte Daten)
EnergieMäßig — ein Arbeitswächter, kein Läufer
HaarenGering — kurzes Fell, minimale Pflege
FellKurz · gestromt, falb oder schwarz
GruppeArbeitshunde · molossoider Wächter (ENCI RSR · FCI 903, Gruppe 2)

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Problemlösung

Wesen

Der Mastino Siciliano ist ein territorialer, eigenständiger Wächter, ausgeglichen und eng verbunden mit den Menschen und Tieren, die er kennt. Fremden gegenüber ist er misstrauisch und ernst: Er beobachtet erst und taut, wenn überhaupt, nur langsam auf. Er bewacht nach eigenem Urteil, statt auf ein Kommando zu warten, also braucht er Raum, eine echte Aufgabe und klare, sichere Grenzen. Er ist kein Hund für Anfänger oder eine Wohnung; ohne Platz und Zweck wird er schwer zu führen.

BreedQuest-Zensus: Die ENCI erkennt den Mastino Siciliano als einheimische Rasse an und hat ihn in ihr Ergänzungsregister (RSR) eingetragen, mit einem offiziellen Standard unter der FCI-Klassifikation 903, Gruppe 2; ausführliche veröffentlichte Daten zur Rasse bleiben spärlich.

Gewohnheiten & Marotten

Bewacht nach eigenem Urteil

Er liest seinen Grund und entscheidet selbst, wann etwas nicht stimmt, statt darauf zu warten, dass man es ihm sagt.

Seinen Leuten verbunden

Mit Familie und Vieh ist er ausgeglichen und nah, und dieses Vertrauen ist die ganze Grundlage seiner Arbeit.

Langsam mit Fremden

Neue Menschen empfängt er mit Abstand und einem langen Blick, nicht mit wedelndem Schwanz.

Zum Arbeiten gebaut, nicht zum Rennen

Athletisch und funktional statt schwer, patrouilliert er und hält seinen Grund mehr, als dass er sprintet.

Pflege

Raum und eine AufgabeEr braucht Platz und einen echten Wachzweck; in einer Wohnung eingesperrt, ohne etwas zu bewachen, wird er frustriert.
Sichere GrenzenGib ihm festen, gut eingezäunten Grund, den er als seinen empfinden kann, damit das Revier für euch beide klar ist.
FellpflegeDas kurze Fell verlangt wenig — ab und zu bürsten und die üblichen Kontrollen reichen.
FührungFrühe, konsequente Sozialisierung und ruhige, erfahrene Führung zählen; das ist keine Rasse für Anfänger.

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Häufige Fragen

Ist der Mastino Siciliano eine anerkannte Rasse?

Ja. Die ENCI, der nationale italienische Zuchtverband, erkennt ihn als einheimische Rasse an und hat ihn in ihr Ergänzungsregister (RSR) eingetragen, mit einem offiziellen Standard unter der FCI-Klassifikation 903, Gruppe 2. Die Anerkennung ist neu und vorläufig, daher sind ausführliche veröffentlichte Daten noch begrenzt.

Ist er dasselbe wie der Mastino Napoletano?

Nein. Beide sind italienische Molosser, aber der Sizilianer ist athletischer und weit weniger schwer und faltig, gebaut als Arbeitswächter des Hofes statt als Schaumastiff.

Ist er ein guter Familien- oder Wohnungshund?

Er bindet sich tief an seine eigene Familie, ist aber ein misstrauischer, eigenständiger Wächter, der Raum, eine Aufgabe und sichere Grenzen braucht. Er passt weit besser in ein ländliches Zuhause mit erfahrenen Haltern als in eine Wohnung oder zu einem Anfänger.

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