Eine Kniescheibe, die aus ihrer Rinne rutscht und den Hund einen Schritt auslassen lässt — ein Hinterbein kurz hochgehalten, dann läuft er weiter, als wäre nichts.
Die Kniescheibe läuft in einer Rinne am Ende des Oberschenkelknochens. Ist diese Rinne zu flach oder das Bein leicht verdreht, springt die Kniescheibe seitlich heraus. Das Bild ist unverwechselbar, wenn man es einmal gesehen hat: ein kleiner Hund trabt, hält ein Hinterbein zwei, drei Schritte hoch, setzt es wieder auf und läuft weiter.
Tierärzte teilen sie in Grad eins bis vier ein, je nachdem wie leicht die Kniescheibe herausspringt und ob sie von allein zurückgeht. Niedrige Grade brauchen oft nichts außer vernünftigem Gewicht und guter Muskulatur. Hohe Grade nutzen das Gelenk ab und werden meist operiert, denn eine Kniescheibe außerhalb ihrer Rinne nimmt den Knorpel mit.
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