Der internationale Dachverband nationaler Hundeverbände: Er erkennt Rassen an, ordnet sie zehn Gruppen zu und überlässt den Rassestandard dem Ursprungsland.
Die FCI führt kein eigenes Zuchtbuch. Das tun ihre Mitglieder — ein nationaler Hundeverband pro Land — und der Dachverband erkennt deren Ahnentafeln gegenseitig an, sodass ein in Italien eingetragener Hund auch in Finnland anerkannt ist. Die Rassen sind nach Funktion und Typ in zehn Gruppen einsortiert, weshalb eine europäische Rasseliste allen fremd vorkommt, die die amerikanischen Gruppen gewohnt sind.
Ihre besondere Regel: Der Standard einer Rasse gehört ihrem Ursprungsland. Der italienische Verband schreibt den Standard für italienische Rassen, alle anderen übersetzen ihn — so bleibt die Definition dort, wo die Rasse herkommt.
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