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Bloodhound

Bloodhound

Die beste Nase der Hundewelt — eine einmal gefundene Spur wird nie vergessen.

Auf einen Blick: Die Nasenleistung des Bloodhounds ist so zuverlässig, dass seine Fährtenarbeit vor Gericht als Beweis zugelassen wird. Groß, kraftvoll und auf der Fährte erstaunlich stur, ist er zu Hause anhänglich und sanft — sabbert aber gewaltig, gibt lautstark Laut und braucht sichere Umzäunung sowie geduldiges Training über Futter.

Eckdaten

GrößeGroß · 58–69 cm
Gewicht36–50 kg
Lebenserwartung8–10 Jahre
EnergieMittel bis hoch — 60+ Min./Tag
HaarenMäßig, ganzjährig
FellKurzes, dichtes Fell · Schwarz mit Loh, Leberbraun mit Loh, Rot
GruppeLaufhund · FCI №84 / AKC
HerkunftBelgien / Frankreich
FCI-Gruppe6 — Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen · FCI 84

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Scent obsession

Der Bloodhound in Zahlen

Die meistgesuchten Fakten zum Bloodhound — Preis, Lebenserwartung, Gewicht, Haaren und Farben, an einem Ort.

Preis

Seltener — rechne mit Warteliste und etwas Anfahrt zu einem seriösen Züchter, was den Preis nach oben treibt. Die laufenden Kosten sind hoch — mehr Futter, größere Dosen beim Tierarzt und teurere Versicherung.

Wir nennen keine feste Zahl: Der echte Preis hängt von Züchter, Region, Blutlinie und Gesundheitstests ab — und aus dem Tierschutz kostet er einen Bruchteil eines Züchterwurfs. Adoptieren ist fast immer der günstigste Weg.

Lebenserwartung
8–10 Jahre
Gewicht
36–50 kg
Größe
Groß · 58–69 cm
Haaren
Mäßig, ganzjährig
Farben
Kurzes, dichtes Fell · Schwarz mit Loh, Leberbraun mit Loh, Rot

Wesen

Mönche der Abtei Saint-Hubert züchteten diesen Hund vor tausend Jahren darauf, einer einzigen Witterung zu folgen und alles andere auszublenden — und genau diese Zielstrebigkeit prägt ihn bis heute: im Haus mild, geduldig und anhänglich, und völlig taub für dich, sobald die Nase den Boden berührt. Er arbeitet gern mit Menschen — er nimmt nur keine Befehle von ihnen entgegen.

Gut zu wissen: Die Fährtenarbeit eines Bloodhounds wurde schon vor Gericht als Beweis zugelassen — der einzige Hund, dessen Nase juristisches Gewicht hat.

Gewohnheiten & Marotten

Navigation mit der Nase voran

Jeder Spaziergang ist eine Ermittlung; der Boden ist eine Zeitung, und er liest langsam.

Die Sabberschleuder

Ein Schütteln dieses mächtigen Kopfes dekoriert Wände in überraschender Entfernung neu.

Ohren im Napf

Diese prächtigen Ohren schleifen durch Wassernäpfe, Schlamm und Futter gleichermaßen — sie wurden gezüchtet, um Witterung zur Nase zu fächeln.

Selektive Taubheit

Er hört dich einwandfrei; die Fährte ist nur schlicht interessanter.

Gesundheit

Der Bloodhound ist ein großer Hund mit tiefer Brust, und diese Form bringt den einen Notfall mit sich, den jeder Halter kennen sollte, bevor er ihn je braucht: die Magendrehung, bei der sich der Magen mit Gas füllt und verdrehen kann. Füttere in Ruhe und ohne Hast, lass ihn nach dem Fressen ausruhen und lerne die Anzeichen einer Magendrehung zu erkennen — sie kommt schnell. Zwei weitere Dinge sind wöchentlich, nicht dringend, aber wichtig: Reinige die Ohren und die weichen Gesichtsfalten gründlich, denn beide halten Feuchtigkeit fest und werden zu Infektionen, wenn man sie vernachlässigt. Und sichere ihn — ein Bloodhound, der eine Witterung aufnimmt, folgt ihr kilometerweit ohne einen Blick zurück, also gehören ein sicherer Zaun und überall sonst die Leine schlicht dazu.

Ernährung

SicherungEin hoher, sicherer Zaun und überall sonst die Leine — ein Bloodhound auf der Fährte folgt ihr kilometerweit, ohne sich einmal umzudrehen.
Ohren & FaltenReinige die tiefen Gehörgänge und die Gesichtsfalten wöchentlich, um Infektionen vorzubeugen.
GesundheitEin Riese mit tiefem Brustkorb: Füttere in Ruhe, gönn ihm danach Pause und kenne die Notfallzeichen einer Magendrehung, bevor du sie brauchst.
BewegungTäglich eine gute Stunde und mehr, am besten mit Fährtenspielen an der Schleppleine — Nasenarbeit stellt ihn zufrieden wie nichts sonst.

Füttere einen Bloodhound wie jeden Riesen mit tiefer Brust: abgemessene Mahlzeiten, über den Tag verteilt statt einer großen Portion, und danach Ruhe statt Toben — eine riesige Mahlzeit hinunterzuschlingen und dann loszupreschen ist genau das, was das Risiko einer Magendrehung erhöht. Halte ihn auf einem schlanken, ehrlichen Gewicht; die überflüssigen Kilos, die ein großer Hund ansetzt, belasten die Gelenke und tun ihm keinen Gefallen. Und nimm das Sabbern hin — ein Bloodhound sabbert schon beim Anblick des Futters, das gehört dazu und ist kein Zeichen, dass etwas nicht stimmt.

Wie viel Futter braucht ein Bloodhound? →

Welpen-Ratgeber

Aus einem Bloodhound-Welpen wird eine Menge Hund, deshalb geht es in den ersten Monaten um feste Gewohnheiten statt große Abenteuer. Halte die Bewegung leicht und gelenkschonend, solange der schwere Körper noch wächst, und beginne früh mit der wöchentlichen Reinigung von Ohren und Falten, damit er sie als normal erlebt. Sozialisiere ihn behutsam — unter all der Größe steckt ein sanfter, sensibler Hund — und übe den Rückruf früh, im Wissen, dass die Nase immer der stärkere Ruf sein wird. Arbeite von Anfang an mit Futter; ein Bloodhound arbeitet für eine Belohnung und schaltet unter Druck ab.

Zur kompletten Welpen-Checkliste →

Training

Bloodhounds wurden tausend Jahre lang darauf gezüchtet, sich auf eine einzige Witterung zu fixieren und alles andere auszublenden, also trainiere mit dieser Natur, nicht gegen sie. Halte die Einheiten kurz, fröhlich und über Futter geführt, und erwarte nie den sofortigen Gehorsam eines Retrievers — ein Bloodhound auf der Fährte hört dich wirklich nicht mehr. Der Rückruf ist die ehrliche Grenze, und deshalb leisten Zaun und Leine die eigentliche Arbeit. Gib ihm richtige Nasenspiele, eine Schleppleine und Boden zum Suchen, und du siehst einen glücklichen Hund; drangsalierst du ihn mit Wiederholung und lauter Stimme, siehst du einen sturen.

Mehr zum Rückruftraining mit Belohnung →

Lebenserwartung

Bloodhounds werden 8–10 Jahre alt. Bloodhounds werden weniger alt als kleinere Laufhunde, wie es bei großen Hunden mit tiefer Brust oft ist, und diese Jahre bestmöglich zu nutzen ist wenig glamourös: Halte ihn schlank, füttere ruhig und in geteilten Portionen, lerne die Anzeichen einer Magendrehung, bevor du sie brauchst, und bleib bei der wöchentlichen Reinigung von Ohren und Falten dran. Mach diese wenigen Dinge gut, und ein Bloodhound verbringt sein Leben mit dem, was er am liebsten tut — die Nase am Boden, einer Geschichte folgend, die nur er im Gelände lesen kann.

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Häufige Fragen

Sind Bloodhounds gute Familienhunde?

Ja — sanft, geduldig und anhänglich, aber drinnen groß und tollpatschig, und sie sabbern stark. Am besten für Familien mit Platz und Humor.

Sind Bloodhounds schwer zu erziehen?

Eigenständig und auf der Witterung völlig fixiert, brauchen sie geduldiges, positives Training über Futter und einen sicheren Zaun — ein Bloodhound auf der Fährte hört dich nicht.

Wie alt darf eine Spur sein, damit ein Bloodhound ihr noch folgen kann?

Gut ausgebildete Hunde haben schon mehrere Tage alte Fährten über kilometerweites Gelände ausgearbeitet. Deshalb rufen Rettungsstaffeln sie noch immer, wenn die Technik am Ende ist.

Haart der Bloodhound viel?

Mäßig. Der Bloodhound verliert eine überschaubare Menge Fell, gleichmäßig übers Jahr verteilt, mit kräftigeren Phasen beim Fellwechsel. Einmal pro Woche bürsten hält den Großteil der losen Haare von deinen Böden und Klamotten fern.

Ist der Bloodhound hypoallergen?

Eher nicht. Kein Hund ist wirklich hypoallergen, und das haarende Fell des Bloodhound gibt jede Menge der Hautschuppen ab, die Allergien auslösen. Wenn bei dir zu Hause jemand allergisch ist, ist das keine der einfachsten Rassen fürs Zusammenleben – verbring vorher Zeit mit einem.

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