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Collie

Collie

Der Hütehund aus dem Bilderbuch — Anmut, Köpfchen und ein Herz für Kinder.

Auf einen Blick: Der Collie ist eine große (20–34 kg) Hüterasse mit Langhaar (rough) oder Kurzhaar (smooth): elegant, sanft und hervorragend trainierbar. Legendär mit Kindern und begierig, überall dabei zu sein, passt er bestens ins Familienleben — kalkuliere wöchentliche Fellpflege, saisonales Haaren und einen Hund ein, der dir Dinge lautstark mitteilt.

In diesen Listen: Hunde für Anfänger · Familienhunde · Assistenzhunde · Hunde bei Ängsten

Eckdaten

GrößeGroß · 51–61 cm
Gewicht20–34 kg
Lebenserwartung12–14 Jahre
EnergieMäßig bis hoch — 60 Min./Tag
HaarenStark, saisonal
FellLanghaariges (rough) oder kurzhaariges (smooth) Doppelfell · zobelfarben, dreifarbig, blue-merle
GruppeHütehunde · FCI №156 / AKC
HerkunftSchottland
FCI-Gruppe1 — Hütehunde und Treibhunde · FCI 156

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Hütetrieb

Der Collie in Zahlen

Die meistgesuchten Fakten zum Collie — Preis, Lebenserwartung, Gewicht, Haaren und Farben, an einem Ort.

Preis

Weit verbreitet — meist findest du ohne lange Wartezeit einen Wurf bei einem eingetragenen Züchter. Die laufenden Kosten sind hoch — mehr Futter, größere Dosen beim Tierarzt und teurere Versicherung. Das Fell muss zudem alle paar Wochen zum Profi-Groomer — ein echter Posten im Budget.

Wir nennen keine feste Zahl: Der echte Preis hängt von Züchter, Region, Blutlinie und Gesundheitstests ab — und aus dem Tierschutz kostet er einen Bruchteil eines Züchterwurfs. Adoptieren ist fast immer der günstigste Weg.

Lebenserwartung
12–14 Jahre
Gewicht
20–34 kg
Größe
Groß · 51–61 cm
Haaren
Stark, saisonal
Farben
Langhaariges (rough) oder kurzhaariges (smooth) Doppelfell · zobelfarben, dreifarbig, blue-merle

Wesen

Generationen schottischer Hügelarbeit haben einen Hirtenhund hervorgebracht, der seinen Schafen vorausdenkt — und seinen Menschen. Der moderne Collie liest Haushaltsstimmungen mit unheimlicher Treffsicherheit, lernt Abläufe nach einmal Zeigen und ernennt sich selbst zum Hüter der Kinder. Er ist weich im Wesen und kooperationswillig, aber er hat Meinungen und eine Stimme — und benutzt beides.

Gut zu wissen: Queen Victorias Liebe zum Collie — und Hollywoods Lassie — machten aus einem schottischen Farmhund eine globale Ikone.

Gewohnheiten & Marotten

Die Kindermädchen-Runde

Er zählt seine Herde — und im Haus sind die Kinder die Herde, an jeder Tür sanft abgefangen.

Der Ansager

Türklingel, Eichhörnchen, ungewöhnlicher Hut: Ein Collie findet, Neuigkeiten gehören geteilt — in voller Lautstärke.

Einmal zeigen genügt

Zeig ihm einen Trick oder einen Ablauf ein-, zweimal, und er ist fürs Leben abgespeichert.

Das sanfte Anlehnen

Zuneigung kommt als Ganzkörper-Anlehnen an deine Beine — getimt auf den Moment, in dem du gerade etwas trägst.

Gesundheit

Der Collie ist eine im Ganzen gesunde, langlebige Rasse mit zwei bekannten genetischen Punkten, die man kennen sollte, bevor man einen einziehen lässt. Viele Collies tragen die MDR1-Mutation, die bestimmte Routine-Medikamente — darunter manche Wurmkuren — gefährlich macht; ein einfacher DNA-Test verrät den Status deines Hundes, und den gibst du an deinen Tierarzt weiter. Der andere Punkt ist die Collie Eye Anomaly, ebenfalls testbar und in der Rasse verbreitet, also frag Züchter nach beidem. Ansonsten ist es ein robuster Hund, der mit einem schlanken Gewicht und normaler Pflege gesund bleibt.

Ernährung

FellpflegeDas lange Fell einmal pro Woche gründlich Schicht für Schicht durchbürsten — während der großen Fellwechsel öfter; Kurzhaar-Collies sind deutlich schneller erledigt.
BewegungEine Stunde täglich plus Kopfarbeit; ein Collie ohne Aufgabe schreibt sich seine eigene — meist laute — Stellenbeschreibung.
GesundheitFrag Züchter nach der MDR1-Medikamentenüberempfindlichkeit und der Collie Eye Anomaly — beides ist testbar und in der Rasse verbreitet.
TrainingBelohnungsbasiert und abwechslungsreich; er lernt schnell, langweilt sich schnell und verzeiht Anschreien nie.

Ein Collie ist ein großer, aktiver Hund, also füttere nach Größe und Auslastung und passe mit Jahreszeit und Bewegung an, aber halte ihn immer schlank — ein Hütehund trägt zu viel Gewicht schlecht und man sieht es an den Gelenken. Wieg die Mahlzeiten ab, statt den Napf stehen zu lassen, und geh sparsam mit Leckerlis um, besonders an den ruhigeren Tagen.

Wie viel Futter braucht ein Collie? →

Welpen-Ratgeber

Ein Collie-Welpe lernt in erstaunlichem Tempo, also lass die frühen Lektionen zählen: Sozialisiere ihn breit, beginne sofort mit sanftem, belohntem Training und schrei nie — das ist eine sensible Rasse, die eine laute Stimme um Wochen zurückwirft. Gewöhn ihn schon jung ans wöchentliche Bürsten Schicht für Schicht, damit das große Fell nie zum Kampf wird, und gib dem flinken Kopf echte Arbeit. Der Hütetrieb zeigt sich früh als Hetzen und Zusammentreiben, also lenk ihn auf Spielzeug und Spiele um statt auf Fersen und Kinder.

Zur kompletten Welpen-Checkliste →

Training

Collies gehören zu den am leichtesten trainierbaren Hunden überhaupt — sie lernen schnell, langweilen sich schnell und verzeihen Anschreien nie. Bleib belohnungsbasiert, abwechslungsreich und kurz, gib dem Hund eine echte Aufgabe, und er kommt dir mehr als auf halbem Weg entgegen. Zwei Dinge brauchen Steuerung: das Bellen, mit dem ein Hütehund meldet und dirigiert, und der Hütetrieb selbst, beide gut ansprechbar auf Training und genug Kopfarbeit.

Mehr zum Rückruftraining mit Belohnung →

Lebenserwartung

Collies werden 12–14 Jahre alt. Collies sind für eine große Rasse langlebig, und beständige Pflege hält sie dort: ein schlankes Gewicht, das die Gelenke schont, wöchentliche Fellpflege und genug körperliche und geistige Arbeit, um einen aktiven Kopf zufrieden zu halten. Kenn den MDR1-Status deines Hundes, damit Routine-Medikamente sicher bleiben, bleib bei regelmäßigen Tierarztkontrollen, und ein Collie bleibt bis ins hohe Alter beschäftigt und mittendrin.

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Häufige Fragen

Sind Collies gut mit Kindern?

Berühmt dafür — sie sind sanft, geduldig und beschützend, und viele hüten still die Jüngsten der Familie. Wie bei jeder Rasse gilt: beaufsichtigen und gegenseitigen Respekt beibringen.

Bellen Collies viel?

Sie neigen dazu — Bellen ist die Art, wie ein Hütehund meldet und dirigiert, und Collies sind gewissenhafte Melder. Training und genug Kopfarbeit beschränken es auf nützliche Durchsagen.

Was ist MDR1 und muss ich mir Sorgen machen?

Eine bei Collies verbreitete Genmutation, die bestimmte Routine-Medikamente (etwa manche Wurmkuren) gefährlich macht. Ein einfacher DNA-Test verrät den Status deines Hundes — mach ihn und sag deinem Tierarzt Bescheid.

Haart der Collie viel?

Ja: Der Collie haart stark und verliert das ganze Jahr über Haare, mit kräftigem Fellwechsel je nach Jahreszeit. Bürste ihn mehrmals pro Woche und stell dich auf regelmäßiges Staubsaugen ein; wenn loses Fell für dich gar nicht geht, ist das nicht das richtige Fell für dich.

Ist der Collie hypoallergen?

Eher nicht. Kein Hund ist wirklich hypoallergen, und das haarende Fell des Collie gibt jede Menge der Hautschuppen ab, die Allergien auslösen. Wenn bei dir zu Hause jemand allergisch ist, ist das keine der einfachsten Rassen fürs Zusammenleben – verbring vorher Zeit mit einem.

Ist der Collie leicht zu erziehen?

Ja. Der Collie zählt zu den lernfreudigsten Rassen: Er lernt schnell und arbeitet gern mit dir, was das Training mit Belohnung ganz einfach macht. Fang früh an, bleib positiv, und er begreift Neues im Nu.

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