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Alaskan Malamute

Alaskan Malamute

Der Güterzug der Arktis — gezüchtet zum Ziehen, geboren zum Heulen.

Auf einen Blick: Eine kraftvolle (34–39 kg) arktische Arbeitsrasse, gebaut, um schwere Lasten zu ziehen, nicht zu sprinten. Freundlich und verspielt mit Menschen, aber berühmt eigenwillig — er passt zu aktiven, geduldigen Haltern mit Zeit für tägliche Auslastung. Und tägliches Staubsaugen. Heult und wuut mehr, als er bellt.

In diesen Listen: Hunde für kalte Klimazonen

Eckdaten

GrößeGroß · 58–64 cm
Gewicht34–39 kg
Lebenserwartung10–14 Jahre
EnergieHoch — 60–120 Min./Tag
HaarenStark · saisonaler Fellwechsel
FellDichtes Doppelfell · Grau, Zobel, Schwarz-Weiß
GruppeArbeitshund · FCI №243 / AKC
HerkunftAlaska, USA
FCI-Gruppe5 — Spitze und Hunde vom Urtyp · FCI 243

Rassemerkmale

Freundlichkeit

Anhänglich in der Familie
Gut mit Kindern
Gut mit anderen Hunden
Offenheit gegenüber Fremden

Pflege

Haarverlust
Pflegeaufwand
Allgemeine Gesundheit
Sabbern

Kopf

Trainierbarkeit
Energielevel
Bellen
Ausbruchskunst

Der Alaskan Malamute in Zahlen

Die meistgesuchten Fakten zum Alaskan Malamute — Preis, Lebenserwartung, Gewicht, Haaren und Farben, an einem Ort.

Preis

Weit verbreitet — meist findest du ohne lange Wartezeit einen Wurf bei einem eingetragenen Züchter. Die laufenden Kosten sind hoch — mehr Futter, größere Dosen beim Tierarzt und teurere Versicherung. Das Fell muss zudem alle paar Wochen zum Profi-Groomer — ein echter Posten im Budget.

Wir nennen keine feste Zahl: Der echte Preis hängt von Züchter, Region, Blutlinie und Gesundheitstests ab — und aus dem Tierschutz kostet er einen Bruchteil eines Züchterwurfs. Adoptieren ist fast immer der günstigste Weg.

Lebenserwartung
10–14 Jahre
Gewicht
34–39 kg
Größe
Groß · 58–64 cm
Haaren
Stark · saisonaler Fellwechsel
Farben
Dichtes Doppelfell · Grau, Zobel, Schwarz-Weiß

Wesen

Gezüchtet, um Fracht in kleinen Mensch-Hund-Teams übers Eis zu ziehen, verbindet der Malamute tiefe Geselligkeit mit einem eigenständigen Arbeiterkopf — Mitdenken war Teil des Jobs, nicht bloßes Gehorchen. Erwarte einen Hund, der Menschen anhimmelt, über Regeln verhandelt, aus Prinzip gräbt und jeden Spaziergang als Zuggelegenheit versteht.

Gut zu wissen: Der Malamute ist nach den Mahlemiut benannt, dem Inuit-Volk der Norton-Sund-Region Alaskas, das ihn zum Ziehen schwerer Fracht übers Eis züchtete.

Gewohnheiten & Marotten

Das Wuu-Wuu

Bellt selten — führt ganze Gespräche in Heullauten, Wuus und theatralischem Gebrummel.

Grundsätzliches Graben

Buddelt sich im Sommer kühle Kuhlen; betrachte den Rasen als Verhandlungssache.

Geboren zum Ziehen

Eine lockere Leine fühlt sich für ihn falsch an — Zughundesport macht aus der Untugend eine Tugend.

Jedermanns bester Freund

Viel zu menschenfreundlich, um irgendetwas zu bewachen; würde einen Einbrecher herzlich begrüßen.

Gesundheit

Der Malamute ist eine robuste arktische Arbeitsrasse, und der Großteil seiner Pflege dreht sich um Bewegung, Fell und Hitze statt um eine lange Krankheitsliste. Kauf bei einem Züchter, der die Hüften untersucht, halte den Hund schlank, um seine Gelenke zu schonen, und schere das Doppelfell nie — es isoliert gegen die Sommerhitze genauso wie gegen die Winterkälte. Gib ihm die harte tägliche Arbeit, für die er gezüchtet wurde, und der Malamute ist ein gesunder, zäher Hund.

Ernährung

BewegungLange tägliche Wanderungen, Zughundesport oder ein Packrucksack — ein gelangweilter Malamute ist ein Abrisskommando.
FellpflegeDie Unterwolle wöchentlich auskämmen, täglich im Fellwechsel; rechne zweimal im Jahr mit Fellverwehungen.
TrainingFrüh anfangen, fröhlich und konsequent bleiben — er fragt erst 'warum?', bevor er mitmacht.
HitzeGebaut für tiefe Kälte — bei warmem Wetter in der Morgen- und Abendkühle bewegen, Schatten und Wasser immer griffbereit.

Der Malamute wurde gebaut, um schwere Lasten mit wenig Futter zu ziehen, er ist also ein effizienter Fresser, der still Gewicht ansetzt — wieg die Mahlzeiten ab, rechne Leckerlis mit ein und halte die Rippen gut fühlbar. Füttere ihn nach der tatsächlichen Auslastung des Hundes, die mit der Jahreszeit und dem Ziehen schwankt, und halte ihn schlank, um die Gelenke unter all der Kraft zu schonen.

Wie viel Futter braucht ein Alaskan? →

Welpen-Ratgeber

Ein Malamute-Welpe wird ein großer, starker, eigenständiger Hund, fang also früh mit Erziehung und Sozialisierung an und halte die Bewegung maßvoll, solange die Gelenke wachsen. Mach ihn jung mit anderen Hunden bekannt — erwachsen kann er mit Artgenossen wählerisch sein — und gewöhn ihn an die Fellpflege-Routine und an kurze Zeiten allein. Er ist ein geborener Buddler und Ausbruchskünstler, ein sicherer, grabfester Garten ist also kein Extra.

Zur kompletten Welpen-Checkliste →

Training

Malamutes wurden gezüchtet, um auf dem Eis mitzudenken, nicht nur Befehle auszuführen, also sind sie klug, eigenständig und still verhandelbar — sie fragen erst 'warum?', bevor sie mitmachen. Fang früh an, bleib fröhlich und konsequent, und sorg dafür, dass es sich für den Hund lohnt, statt ihn mit Kraft überwältigen zu wollen. Lenke den angeborenen Drang zu ziehen in den Zughundesport, wo die größte 'Untugend' der Rasse zu ihrem besten Kunststück wird.

Mehr zum Rückruftraining mit Belohnung →

Bekannte Gesundheitsprobleme

Keine Rasse ist problemfrei. Dies sind die Erkrankungen, die man bei dieser Rasse am ehesten kennen sollte — mit dem, was ein guter Züchter untersucht und worauf ein Halter achtet. Allgemeine Hinweise, kein Ersatz für den Tierarzt.

Hüftdysplasie

Ein schlecht sitzendes Hüftgelenk, das früh verschleißt und Schmerzen und Arthrose verursachen kann, vor allem bei größeren Rassen. Gute Züchter untersuchen: Elterntiere mit Hüftbefund (BVA/OFA/FCI). Achte auf: Steifheit, hoppelnder Lauf oder Zögern an Treppen.

Schilddrüsenunterfunktion

Eine verlangsamte Schilddrüse, die Energie und Fell mindert, häufig bei mittleren und großen Rassen und leicht behandelbar. Gute Züchter untersuchen: Nach Schilddrüsentests in der Linie fragen. Achte auf: Gewichtszunahme, wenig Energie und dünner werdendes Fell — ein einfacher Bluttest bestätigt es.

Lebenserwartung

Alaskan Malamutes werden 10–14 Jahre alt. Halte einen Malamute schlank, gut ausgelastet und im Sommer kühl, und du hast einen langlebigen, kräftigen Hund. Gewicht und Gelenke sind die Hebel, die am meisten zählen — ein schlanker, gut gebauter Malamute schont seine eigenen Hüften — und ein Züchter, der die Hüften untersucht, plus dieses temperaturregelnde Fell nie zu scheren, deckt den größten Teil des Rests ab.

Beliebte Alaskan-Mischlinge

Alusky

Alaskan Malamute × Siberian Husky

Zwei nordische Schlittenhunde zusammengelegt — groß, kräftig, haart enorm und hungert nach Kilometern. Rechne mit einem gesprächigen, eigenständigen Hund, der ein ernsthaftes tägliches Ventil braucht.

Malador

Alaskan Malamute × Labrador

Eine große, freundliche, energiegeladene Kreuzung mit der Menschenbezogenheit des Labradors und der Zugkraft des Malamutes. Gut erziehbar, aber stark und immer in Bewegung; halte ihn schlank und gut ausgelastet.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Malamute und Husky?

Der Malamute ist der größere, schwerere Lastenzieher, gebaut für Kraft; der Siberian Husky ist ein kleinerer, schnellerer Ausdauerläufer. Malamutes sind zudem meist eigenständiger im Kopf.

Steckt im Alaskan Malamute Wolf?

Nein — trotz der Optik ist er eine vollständig domestizierte, und zwar sehr alte, Rasse. Hinter dem Wolfsgesicht steckt ein durch und durch menschenbezogener Charakter.

Kann ein Malamute in warmem Klima leben?

Ja, mit Umsicht: Bewegung in den kühlen Stunden, immer Schatten und Wasser, und das Fell niemals scheren — es isoliert gegen Hitze genauso wie gegen Kälte.

Haart der Alaskan Malamute viel?

Ja: Der Alaskan Malamute haart stark und verliert das ganze Jahr über Haare, mit kräftigem Fellwechsel je nach Jahreszeit. Bürste ihn mehrmals pro Woche und stell dich auf regelmäßiges Staubsaugen ein; wenn loses Fell für dich gar nicht geht, ist das nicht das richtige Fell für dich.

Ist der Alaskan Malamute hypoallergen?

Eher nicht. Kein Hund ist wirklich hypoallergen, und das haarende Fell des Alaskan Malamute gibt jede Menge der Hautschuppen ab, die Allergien auslösen. Wenn bei dir zu Hause jemand allergisch ist, ist das keine der einfachsten Rassen fürs Zusammenleben – verbring vorher Zeit mit einem.

Ist der Alaskan Malamute gut mit Kindern?

Das kann sein. Der Alaskan Malamute ist recht gesellig und kann im passenden Zuhause gut mit Kindern auskommen, vor allem bei früher Sozialisierung. Behalt ihn bei kleinen Kindern im Blick und bring Hund und Kind bei, einander zu respektieren.

Ist der Alaskan Malamute leicht zu erziehen?

Er kann eine Herausforderung sein. Der Alaskan Malamute ist klug, aber eigenständig und trifft lieber eigene Entscheidungen, als Befehle zu befolgen. Am besten funktionieren Training mit Belohnung und Geduld; rechne vor allem beim Rückruf mit etwas Zeit.

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