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Die sortierte Shortlist
Von unserer Redaktion anhand von Rasseprofilen ausgewählt — Punktzahlen von 5.

1. Siberian
5/5Für den russischen Winter gebaut — und immer noch überzeugt, dass dein Waschbecken Aufsicht braucht.

2. Balinese
4/5Eine Siamkatze im Seidenkleid: gleiche Lautstärke, gleiche Meinungen, doppelt so viel Schwanz.

3. Russian Blue
4/5Ruhig, plüschig und vorsichtig — eine Katze, die sich den Weg zu dir erarbeitet, statt dir in die Arme zu springen.

4. Cornish Rex
4/5Nur Unterwolle, kein Deckhaar — auf einem Körper wie ein Whippet.

5. Devon Rex
3/5Riesige Ohren, ein Koboldgesicht — und eine Katze, die deine Schultern für ihre Adresse hält.
„Hypoallergen“ ist ein Mythos — aber manche Katzen helfen
Katzenallergien werden vor allem durch Fel d 1 ausgelöst, ein Eiweiß aus Speichel und Haut, das sich bei der Fellpflege im Fell verteilt — nicht durch das Haar selbst, und genau deshalb ist keine Katze wirklich hypoallergen. Von manchen Rassen wie der Sibirischen Katze und der Balinesenkatze heißt es, sie bilden weniger Fel d 1; andere wie die Rex-Rassen und die Sphynx haaren so wenig, dass kaum etwas davon herumgetragen wird. Weibchen und kastrierte Kater bilden meist weniger davon. Verbring vor der Entscheidung immer Zeit mit der echten Katze und halte die Allergie mit Fellpflege, Luftfiltern und sauberen Händen in Schach.
Häufige Fragen
Gibt es wirklich eine hypoallergene Katze?
Nein. Jede Katze produziert etwas Fel d 1, das Protein hinter den meisten Katzenallergien, deshalb ist „hypoallergen" immer eine Frage des Grades, nie eine Garantie. Die Rassen oben werden von Menschen mit leichten Allergien am häufigsten vertragen — kein Versprechen auf ein allergiefreies Zusammenleben.
Wie kann ich vor der Adoption herausfinden, ob ich gegen eine bestimmte Katze allergisch bin?
Verbring echte Zeit mit der tatsächlichen Katze, im Idealfall bei mehr als einem Besuch, denn Reaktionen unterscheiden sich viel stärker zwischen einzelnen Tieren und Personen als zwischen Rassen. Ein Allergologe kann außerdem vorab einen Haut- oder Bluttest auf Katzenschuppen machen — das lohnt sich, bevor du dich allein aufgrund des Rufs für eine Rasse entscheidest.
Lösen weibliche Katzen weniger Allergien aus als männliche?
Im Durchschnitt ja — Weibchen und kastrierte Männchen produzieren meist weniger Fel d 1 als unkastrierte Kater. Das ist ein echtes Muster, aber ein bescheidenes im Vergleich dazu, wie stark die Reaktionen zwischen einzelnen Katzen schwanken, deshalb sollte es nicht der allein entscheidende Faktor sein.